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Legenden und Traditionen in Val Rendena

 

Die außergewöhnlich reiche Volkskultur im Val Rendena wird nach und nach von der durch den Tourismus und das Konsumdenken geschaffenen neuen Kultur verdrängt. Dennoch gibt es noch Spuren von uralten Ausdrucksformen, zum Beispiel die Lobgesänge der mittelalterlichen Gemeinschaft der „Battuti“ und die Volkslieder für Verliebte, die so genannte „maitinade“ (die Musikstücke, die die Verliebte nicht am Abend, sondern bei Sonnenaufgang vortrugen), Satiren und Kurzepen, die von den Bänkelsängern improvisiert wurden, satirische Musikstücke und die Gemeinschaftstanze.

 

Es gibt zahlreiche Erzählungen und Legenden im Val Rendena, die an die nordischen Sagenkreise und an das Hochmittelalter erinnern. Einige der Themen dieser Erzählungen sind zum Beispiel das Monster vom See Nambino, der Brotteig der in Mortaso nach der Ermordung des Heiligen San Vigilius nicht mehr aufging, der Jude aus Pelugo der von Karl dem Grossen erhangt wurde, der Harzsammler, der rätselhafte Mann mit den goldenen Napoleondoren, die von Geister oder Teufel gehüteten Schätze, die Hexen die man in der Nacht begegnen kann, die Taten der  “lega dei baldanza”, die Aufteilung der Almen, die Stechpalme und der Goldregen von S. Martino, das Begraben der Toten, die Myrte des Heiligen Stefano, die Fee von Nardis, die an den Hirten die Käseherstellung beibringt, der von den Kampfe der Hirten blutrote Fluss Bedù, die rituelle und allegorischen Brauche in Verbindung mit den christlichen - religiösen festen (Weihnachten, die Drei Könige und die Karwoche).

 

Cascate Nardis, Val GenovaDas Val di Genova, eines der schönsten Täler im gesamten Alpenraum, hat schon immer die Fantasie der seit Urzeiten hier vorbeiziehenden und lebenden Bergleute wegen seiner wilden Landschaft und der vielfältigen und spektakulären Naturerscheinungen aufgeregt. Hier entstanden Legenden und Volksglauben, die diesem Ort einen geheimnisvollem Zauber verleihen. Es wird unter anderem erzählt, dass die Begründer des Konzils von Trient Hexen und Teufel hierher verbannten.

Viele Ortsnamen in diesem Tal, die aufgrund von landschaftlichen Besonderheiten entstanden sind haben einen besonders dichterischen Reiz: la Peda de la Luna (der Stein vom Mond), il Tof del mal Neò (der Absturz des bösen Neffen), il dos de la Chosina (der Küchen Hügel), l’Or de Folgòrida (das Gold von Folgarida), ’Or dei Chioch (das Gold von Chioch), u.a.

 

Nepomuceno Bolognini, ein Oberst unter Garibaldi, der in Pinzolo geboren war und dessen Leidenschaft der Volkerkunde seiner Heimat war, gab den erratischen Blocken, auf die man beim Aufstieg in das Tal trifft, Märchennamen, wobei jeder dieser Blocke eine Legende zuschrieb: Zampa da Gal (Hahnenfuss), Schena da Mul (Maultierrücken), Specchi delle Streghe (Hexenspiegel), Calcarot, Coa de Caval (Pferdeschweif), Manarot, l’Orco (Orkus), il Belaial e il Pontirol, la Cazetta rossa ( das rote Häuschen), il Polpalpegastro e Barzola.

 

 

Legenden in Val Rendena:

 

"La fola dal sarpantaz", Die Legende des Drachen von Nambino

 

Altre fiabe e leggende:

 

Il Compare Lupo

Le due sorelle

La Regina dalla coda

Zampa di Gallo

Schiena di mulo

Barzola

La povera Giovanna

Il casino del Diavolo

 

Fiabe e leggende tratte da:

Nepomuceno Bolognini, "Maitinade fiabe e leggende della Rendena"

a cura di Arnaldo Forni Editore, 1979

Ristampa anastatica dell'edizione di Rovereto, 1880-1881

 

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