Wald der Umarmungen

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Wald der Umarmungen

Nicht weit von Madonna di Campiglio gibt es einen ganz besonders schönen, evokativen Ort.

Es handelt sich um einen Wald, in dem die Anzahl, Form und Vielfalt der Bäume eine Harmonie erzeugen, die man perfekt nennen könnte.

Licht filtert durch das Laubwerk, je nach Tages- und Jahreszeit auf unterschiedliche, aber immer überraschende Weise.

Ein Ort seltener Schönheit, den es zu schützen gilt und der zur Kontemplation einlädt.

So ist die Idee entstanden, einen „Wald der Umarmungen“ zu schaffen, um dieses Fleckchen Erde in den Dolomiten und seine Schönheit auf sanfte Art, ohne invasive Eingriffe und in Harmonie mit der Natur zur Geltung zu bringen.

Ein evokativer Name und eine Reihe von Denkanstößen, um Passanten einzuladen, die magische Natur „auf Zehenspitzen“ zu betreten.

Der Wald der Umarmungen wird so zum Ort des Nachdenkens und Zuhörens.

In der heutigen Zeit haben wir alle das Bedürfnis, zu einer Nähe und Symbiose mit der Natur zurückzukehren. Ein Wald bietet eine gute Gelegenheit dazu, eine der wenigen, die uns in unserer näheren Umgebung noch zur Verfügung stehen. Dort können wir den natürlichen Sinn für authentische Dinge wiederfinden, den wir alle mehr oder weniger bewusst suchen.

Sich in einen Wald zu begeben, bedeutet eine andere Welt zu betreten.

Eine Welt, der wir nicht gleichgültig gegenüber stehen, denn dort sind unsere primordialen Empfindungen beheimatet, jene tierischen Instinkte, die tief in unserem Inneren immer noch schlummern, auch wenn sie oft durch das alltägliche Leben eingedämmt und gebändigt werden.

Im Wald fühlen wir uns immer ein bisschen befremdet, ein bisschen kleiner, aber im Grunde genommen, wenn man es richtig bedenkt, auch ein bisschen wahrhaftiger.

Es ist der Ort, an dem unsere Sicherheiten zerfallen, aber auch der, an dem eine neue Sicht auf die Wirklichkeit entsteht und sich das nutzlose Luftschloss des Überflüssigen langsam auflöst.

Wie sehr wir auch Widerstand leisten, der Wald schafft es, uns zu vereinnahmen und unsere vergänglichen Wahrheiten in Frage zu stellen.

Schritt für Schritt spüren wir, wie eine Art Ehrfurcht in uns aufkommt, als ob unser Eindringen diesen Ort entweihen würde.

Erst dann beginnt der Wald, wirklich die Rolle eines „Heilers“ zu übernehmen, und wir bekommen das Gefühl, dass wir uns gehen lassen können.

Halten wir also auf der Schwelle zum Wald kurz ein, um uns die Zeit zu nehmen, zu beobachten, was vor uns liegt.

Wir beobachten still in Kontemplation. Die Bäume sind die Herren des Waldes.

Viele dieser pflanzlichen Säulen sind älter als wir und werden auch für jene, die nach und kommen, noch dort sein; sie sind die Säulen des Lebenstempels.

Bäume sind großzügige Wesen: Sie filtern die Luft, die wir atmen, und erzeugen Frischluft; sie bieten Tieren, Vögeln und Menschen Schutz, schenken uns Holz und Früchte und lassen sich essen; sie heilen uns mit außerordentlichen Substanzen und schützen uns vor Kälte und Sonnenstrahlung.

Sie sind über alle Maßen großzügig, denn sie fordern im Gegenzug nichts von den Tieren und Menschen außer Respekt und Achtsamkeit.

Die Tiere wissen es, die Menschen von einst hatten es gelernt, wir hingegen sind dabei, es zu vergessen.

Wir betreten den Wald still und gemächlich und betrachten alles: die Details und das Ganze.

Wir spüren, wie die Harzessenzen bei jedem Atemzug unsere Lungen erweitern. In der Ferne hören wir ein Rauschen und Wispern, wir nehmen Präsenzen wahr, bevor wir sie wirklich sehen können, wir sind aufmerksam und unser Bewusstsein ist wach.

Wir könnten uns einer majestätischen Weißtanne nähern, einem Baum großer Symbolhaftigkeit mit hervorragenden medizinischen Eigenschaften. Alte europäische Völker schmückten diesen Baum am Tag der Sonnenwende (später im Christentum wurde daraus das Weihnachtsfest) mit roten Bändern als Sinnbild für Erneuerung und Wiedergeburt.

Der Wind flüstert seine Lieder im Laub der Buche, dem majestätischen, weisen Baum, der bereits im antiken Griechenland von Zeus geweiht wurde. Ihr Name entstammt wahrscheinlich dem keltischen fog (Feuer) und sie verdankt ihn der Farbe ihres Herbstlaubs oder den Eigenschaften ihres Holzes.

Und inmitten von Nussbäumen, Heidelbeeren und Wacholder entdecken wir vielleicht den rauen Stamm der starken und störrischen Lärche, die in der Lage ist, in völliger Einsamkeit zwischen Felsen auf einer Höhe von 2.500 Meter zu bestehen, dem Eis, dem Schnee und der Trockenheit trotzend. Einige von ihnen wachsen dort seit über 2200 Jahren.

Wir können mit der Hand über den samtenen Stamm der Rottanne, Herr unserer Wälder, streichen, unseren Blick an ihrem Stamm nach oben ins Unendliche schweifen lassen, bis in den Himmel, nach dem sie immer strebt. Als immergrüner Baum ist sie ein Symbol für Kraft und Wiedergeburt. Im Griechischen heißt sie Elatè wie die Nymphe, die gebärdende Frauen und Neugeborene schützt.

Wenn wir sehr genau hinhören, können wir die Bäume selbst sprechen hören: Buche, Tanne und Lärche haben unterschiedliche Stimmen und erzählen Geschichten, die vom Leben handeln.

Zu den Wundern der Natur im Wald der Umarmungen gehört auch die Präsenz des Menschen. Eine jedoch sehr diskrete Präsenz, die sich durch verschiedene Zitate von Frauen und Männern von offenbart, die den Wald geliebt haben.

Aphorismen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern, denen ein ehrerbietiger Respekt vor dem Baum und dem, was er darstellt, gemeinsam ist.

Bernhard von Clairvaux, Alda Merini, H. D: Thoreau, Erri De Luca, H. Hesse und anderen sprechen zu uns über Bäume.

Jeder dieser Sprüche ist einen Moment des Nachdenkens wert, um den Kern der Worte erfassen zu können.

Wir können den Moment nutzen, um selbst dem Wald, den wir besuchen, einen Gedanken zu widmen.

Wir sollten keine Eile im Wald der Umarmungen haben, sondern uns auf dem duftenden Moos niederlassen und uns als Teil dieses Ortes fühlen, als ob wir tatsächlich Wurzeln in diesem Boden schlagen wollten. Nur so betrachten wird unsere Umgebung als etwas wirklich zu uns Gehöriges,

etwas, das wir respektieren und mit aller Kraft verteidigen sollten; und wenn wir den Wald verlassen, nehmen wir das Erlebte im Herzen mit.

Willkommen am Ort, wo die Natur zu uns spricht.

(Nicola Cozzio)

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