Diese Route folgt über weite Strecken einer vom italienischen Heer im Ersten Weltkrieg angelegten Straße, die bis heute außergewöhnlich gut erhalten ist.
Der „Giro dell’Orizzonte“ ist weit mehr als eine Wanderung – er gleicht einer Reise durch die Zeit, zwischen alpinen Gipfeln und den stillen Echos der Vergangenheit. Die Route verläuft auf einem hochgelegenen Militärweg aus dem Ersten Weltkrieg und lässt Wandernde tief in die Ruhe der unberührten alpinen Landschaft eintauchen.
Der erste – und wohl eindrücklichste – Abschnitt führt von der Malga Romanterra zur Malga Vacìl Hütte. Hier bewegt man sich auf einem geschichtsträchtigen Pfad, der ursprünglich keineswegs für Freizeit oder Tourismus, sondern für das Überleben und militärische Logistik angelegt wurde.
Der Weg zeichnet sich durch seinen sanften, gleichmäßigen Verlauf mit moderaten Steigungen aus. Es ist ein Spaziergang durch ein Freilichtmuseum, in dem sich die Relikte des Ersten Weltkriegs still mit der alpinen Umgebung verbinden.
An der Malga Vacìl Hütte vorbei, wandelt sich der Charakter der Tour und man taucht in jahrhundertealte Wälder ein, die die umliegenden Almflächen umschließen.
Der Weg ist entlang der gesamten Route gut markiert und deutlich zu erkennen – mit Ausnahme des Bereichs bei der Malga Serodine Hütte. Hier ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich, da ein leicht abfallender Wegabschnitt nur schwer im verlassenen Weide- und Waldgelände auszumachen ist.
Nach einigen hundert Metern erreicht man eine kleine Lichtung mit sumpfigen Stellen. Hier unbedingt talwärts am unteren Rand der Lichtung bleiben und nicht bergauf gehen, um nicht vom Weg abzukommen. Die Lichtung hinter sich gelassen, ist der Pfad im Wald wieder gut zu erkennen.