Ein familienfreundlicher Rundweg um die spektakuläre Schlucht vor dem Morandino-Staudamm. An einigen Stellen sind Informationstafeln über die kleine Fauna des Val di Daone aufgestellt.
Ein 4 km langer Rundweg, touristisch und für alle geeignet, der den künstlichen Moradino-See im Herzen des Valle del Daone umgibt.Der vom Naturpark Adamello Brenta gestaltete Pfad erzählt mithilfe von Informationstafeln und interaktiven Elementen von der lokalen Tierwelt – von Weichtieren bis zu nachtaktiven Greifvögeln – die dieses von Generationen von Bauern geprägte Gebiet bewohnen.Der Höhenunterschied ist gering, doch es gibt einen kurzen Waldabschnitt mit einer breiten Treppe und anschließend steilen Stufen, die zu einem hölzernen Steg führen. Dieser überquert eine tiefe Schlucht, die der Fluss Chiese gegraben hat.Auf der anderen Seite führt die asphaltierte Straße zwischen Hütten, Wiesen und Sträuchern zurück zum Ausgangspunkt.Wer einen Kilometer hinzufügen möchte, kann die Tour auch direkt vom Dorf Daone aus starten.
In Daone lohnt sich ein Besuch des „Parco della Bura“, der den Überresten der größten Weißtanne der Alpen gewidmet ist, einem über 700 Jahre alten Baum mit einem Durchmesser von 3,30 m.Jahrhundertelang ragte er majestätisch aus der Prärie von Boazzo empor, die heute vom Wasser des Stausees überflutet ist.Im Jahr 1962 transportierten die Einwohner von Daone nach 34-stündiger Arbeit einen Teil der Tanne, die im Dialekt „Bura“ genannt wird. Zunächst wurde sie weltweit an verschiedenen Orten ausgestellt, bevor sie schließlich im Dorf aufgestellt wurde.