ÜBER ALTE WEGE UND NEUE STRECKEN
Mit Maura Gasperi, Verantwortliche des Cammino di San Vili; Loredana Bonazza, Initiatorin des Projekts La Via delle Valli; Graziano Righi, Förderer des Cammino di Carlo Magno.
Moderiert von Alberta Voltolini
Wandern ist nicht nur Bewegung, es ist eine alte, intime Geste, die in der Lage ist, eine Landschaft in eine Erzählung und ein Gebiet in ein Erlebnis der Seele zu verwandeln. In dieser Perspektive widmet das Mistero dei Monti 2026 ein Treffen den großen Wegen des westlichen Trentino: dem Cammino di San Vili, dem Cammino di Carlo Magno und La Via delle Valli. Drei Routen, drei Geschichten, drei verschiedene Weisen, ein außergewöhnliches Gebiet zu durchqueren. Der Cammino di San Vili folgt den Spuren des trentiner Bischofs und verwebt Glauben, Geschichte und Natur in einem Pfad, der Täler und Dörfer mit der stillen Tiefe heiliger Orte durchquert. Der Cammino di Carlo Magno evoziert das legendäre Durchqueren des karolingischen Kaisers durch die Alpen, entlang von Wegen, die Spuren einer fernen Epoche und einer Zivilisation bewahren, die Europa geformt hat. La Via delle Valli, zeitgemäßer im Denken, verbindet alpine Täler und lädt ein, das Land mit Bewusstsein zu entdecken. Wer wandert, sucht nicht nur körperliche Bewegung: er sucht Verbindung, Entdeckung, Sinn. Er sucht die Landschaft, die sich bei jeder Kurve des Pfades verändert, die Begegnung mit der lokalen Gemeinschaft, den authentischen Geschmack eines Gebiets, das sich Schritt für Schritt offenbart.