Die Wanderung beginnt in einem engen, grünen Tal, das zwar bergauf führt, aber auch für Familien geeignet ist, und endet in großer Höhe in einer Granitmulde, die auf einer Eisschicht ruht.
Aufgrund der Länge und des Höhenunterschieds ist diese Wanderung anspruchsvoll und erfordert eine gute körperliche Verfassung. Sie startet auf einer Forststraße in Richtung Malga Trivena und folgt dann einem breiten Weg bis zum Pian di Redont, das von einem natürlichen Amphitheater mit drei großen Wasserfällen dominiert wird. Von hier aus wird der Weg im Valle del Vescovo schmal und steil, bis er eine Höhe von 2.500 Metern überschreitet. Ab dort verläuft er auf Granitplatten fast eben bis zu den Porte di Danerba. Dort befinden sich Überreste aus dem Ersten Weltkrieg, darunter eine Granitfestung, eine Höhle und eine Kanone.
Wer im Besitz der Wanderurkunde der Via delle Valli ist – erhältlich in den Tourismusbüros oder als Download für das Smartphone – kann sich die Täler Val di Trivena und Val del Vescovo bei Pian de Redont und Porte di Danerba abstempeln lassen. So setzt sich die Entdeckungsreise durch die 50 Täler der Route Schritt für Schritt fort.